Kirche

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Sahms

Pastorat und KirchenbĂŒro
Hauptstraße 14,
21493 Sahms

Tel: 04151 – 33 52 (Anrufbeantworter)
Fax: 04151 – 89 96 72
Email: kgsahms@gmx.de

Das KirchenbĂŒro ist in der Regel am Mittwochvormittag besetzt.

Pastorin Katja Zornig
Hauptstraße 14
21493 Sahms

Tel: 04151 – 89 96 74
Email: kgsahms@gmx.de

 

Gottesdienste

  • in Sahms wird in der Regel am 2. und 4. Sonntag im Monat um 10 Uhr Gottesdienst angeboten
  • am 1. Sonntag im Monat wird in der Kapellengemeinde Fuhlenhagen um 10 Uhr Gottesdienst gefeiert
  • an den Festtagen wird sowohl in Sahms und Fuhlenhagen gefeiert( die Uhrzeiten entnehmen Sie bitte dem Gemeindebrief)
  • weitere Gottesdienste und Veranstaltungen werden im Gemeindebrief und den AushĂ€ngen angekĂŒndigt

Wissenswertes ĂŒber die Kirchengemeinde Sahms

Mitten im Dorf Sahms steht die evangelisch-lutherische St.Andreas-Kirche, umgeben von einem knapp 4000 mÂČ großen Friedhof.
Schon 1319 wurde Sahms als Kapellendorf erwĂ€hnt, das zum Kirchspiel Siebeneichen gehörte. Es war eine kurze Zeit um die Mitte des 15.Jahrhunderts selbstĂ€ndige Kirchengemeinde, um dann endgĂŒltig mit der Reformationszeit seine SelbstĂ€ndigkeit zu erlangen. Ab 1535 wirkten lutherische Pastoren in der Kirchengemeinde Sahms.

Eine alte gotische Kirche bestand bis 1812. Nach ihrem Abriss wurde 1812/13 das heutige klassizistische GebĂ€ude errichtet: Ein schlichter lĂ€ngsrechteckiger Felssteinbau mit Ecken und Fenster- und TĂŒrwölbungen aus rotem Backstein.

Die Kirche wurde ohne Turm gebaut. Zwei alte Glocken aus den Jahren 1452 (Hosianna- „Herr hilf“) und 1622 („Friedensglocke“) hingen bis 1969 in einem Glockenschauer vor dem Kirchenportal zu fast ebener Erde und konnten mit der Hand gelĂ€utet werden. In mehreren Umbauten bekam die Kirche ihr jetziges Erscheinungsbild. 1958 wurde die alte Holzinnenausstattung mit Kanzelaltar entfernt und durch modernere SitzbĂ€nke und einen Altar aus Sandsteinplatten ersetzt. Die rechteckige Empore wich einer geschwungenen. Die Kirche „trĂ€gt kenntlich das GeprĂ€ge ihrer Erbauungszeit, wo von einem VerstĂ€ndnis fĂŒr kirchliche Kunst wenig die Rede sein konnte, und wo die Drangsale der französischen Occupation außerdem zur möglichen Sparsamkeit bei dem durch Einsturz der alten Kirche nötig gewordenen Neubau trieben.“ (Auszug aus: Statistisches Handbuch fĂŒr das Herzogtum Lauenburg, von H.Linsen, Ratzeburg 1872).

Die jetzige Orgel auf der Empore wurde 1975 eingebaut.

1969 wurde ein 25 Meter hoher Glockenturm mit Felssteinsockel gebaut, der aus denkmalpflegerischen GrĂŒnden ca. 25 Meter nordwestlich der Kirche errichtet wurde. Neben den beiden alten Glocken fand eine 1969 gegossene kleinere Bronzeglocke („Freudenglocke“) dort Platz. Ein Dachreiter, der 1904 auf das Kirchendach montiert wurde, wurde 1969 wieder entfernt. Im selben Jahr wurde der um die Kirche liegende Friedhof neu und pflegeleicht gestaltet. Die GrĂ€ber befinden sich seither in einer gossen RasenflĂ€che. Vor den Grabsteinen befinden sich nur kleine Pflanzbeete, die bei Bedarf -wenn sich niemand mehr um die Grabpflege kĂŒmmern kann– mit Rasen abgesĂ€t werden können.

Zu gut besuchten Gottesdiensten (etwa zu Weihnachten) finden etwa 200 Personen in der Kirche Platz.
Die sonntĂ€glichen Gottesdienstzeiten werden im kirchlichen Schaukasten bekannt gemacht. Üblicherweise finden die Gottesdienste vom zweiten bis letzten Sonntag jeden Monats vormittags um 10.00 Uhr statt (mit wenigen Ausnahmen). Am ersten Sonntag im Monat fĂ€hrt der Sahmser Pastor (seit der Reformationszeit) nach Fuhlenhagen, um in der dortigen St.Georgs-Kapelle den Gottesdienst mit der Gemeinde zu feiern.

Zur Kirchengemeinde Sahms gehören die Dörfer Sahms, Elmenhorst, Groß Pampau und die Kapellengemeinde Fuhlenhagen. Seit vielen Jahren hat die Kirchengemeinde ziemlich konstant etwa 1000 Gemeindeglieder.

Die alte Pfarrscheune (bis 1928 wurden die PfarrlÀndereien vom Pastor landwirtschaftlich bewirtschaftet!) wurde 1973 zu zweidrittel als Gemeindehaus ausgebaut. Fast alle kirchengemeindlichen Veranstaltungen und Kreise finden hier statt.

Nach Johannes Claudius, Sohn des Dichters Matthias Claudius, der von 1813 bis 1859 Pastor in Sahms war und dessen Grabkreuz auf dem Sahmser Friedhof zu sehen ist, wird das Gemeindehaus „Johannes-Claudius-Haus“ genannt.

Das Pastorat wurde im Jahr 1842 erbaut.

Die Pfarrscheune

Die RĂŒckansicht der Kirche sowie der Glockenturm

Die Seitenansicht der Kirche.

Das Johannes-Claudius-Haus